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Norbert Brackmann: „Die Talsohle durchschritten: Müllentsorgung normalisiert“

„Es läuft noch nicht alles rund aber die Talsohle scheint durchschritten“, so bewertet der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Norbert Brackmann, die aktuelle Situation zur verzögerten Müllentsorgung im Kreis Herzogtum Lauenburg.  Der Unmut der Bürger ist ohne Zweifel nachvollziehbar und die hochsommerlichen Temperaturen haben die Situation nicht einfacher werden lassen, so Brackmann.

Seit einigen Tagen gibt es jedoch wieder erfreulichere Nachrichten: Die Verzögerungen der Abholzeiten reduzieren sich stetig. Der Grund hierfür liegt für Brackmann auf der Hand: „Seit Bekanntwerden der Problematik, dass der Logistikdienstleister der AWSH, das Unternehmen GEG, die vereinbarten Dienstleistungen nicht mehr ordnungsgemäß erbringen kann, wurde auf allen Ebenen, somit auch auf der politischen, mit Nachdruck an einer Lösung gearbeitet. Dass dies weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit blieb, liegt in der Natur der Sache: Sowohl der Haupt- und Innenausschuss, als auch der Kreistag, der Ältestenrat und der Aufsichtsrat der AWSH mussten hierzu aus Rechtsgründen nichtöffentlich tagen.“ Dort wurden alle notwendigen Beschlüsse gefasst.

Und die dort beschlossenen Maßnahmen tragen offensichtlich nun erste Früchte: 16 neue Fahrer wurden vom Logistikpartner der AWSH zwischenzeitlich eingestellt, alle Müllfahrzeuge fahren wieder.

Umso irritierender ist für ihn das Verhalten der AfD und der Linken. „Die Abgeordneten beider Parteien haben, wie die Vertreter von CDU, SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP auch, die Diskussion zur Abfallproblematik in der konstituierenden Kreistagssitzung eindrücklich erlebt.

Es liegt doch auf der Hand, dass Einstellungsverfahren in dieser Größenordnung ein Zeitfenster in Anspruch nehmen und nicht von heute auf morgen die vakanten Stellen besetzt werden konnten. Daher sind Forderungen nach personellen Konsequenzen und eine Postkartenaktion, die zum Protest beim Landrat aufruft, lediglich als Öffentlichkeitshascherei zu werten.“

Brackmann zeigt dafür kein Verständnis: „Die Union im Lauenburgischen Kreistag arbeitet bewährt lösungsorientiert. Wir bleiben über unsere Fachpolitiker und Gremien auch in dieser Sache weiter am Ball. Es ist uns als CDU-Fraktion allerdings ein großes Anliegen, denen zu danken, die in der Vergangenheit vielfach unerwähnt blieben:  Den Mitarbeitern der AWSH, den Besatzungen der Müllfahrzeuge, die trotz dünner Personaldecke Sonderschichten geschoben haben und sich obendrein vor Ort oft genug auch noch den – zweifellos nicht unberechtigten, nur an die falschen Adressaten gerichteten – Unmut der Bürger anhören mussten“.

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